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Interpellation: Poststelle Riehen 2

 

Interpellation: Poststelle Riehen 2, vorwärts zur Wirtschaftlichkeit, zurück zur Vernunft!

Wenn es stimmt, dass die Poststelle Riehen 2, Rauracherstrasse, von der Bevölkerung deutlich weniger benutzt wird als früher, so können wir akzeptieren, dass die Poststelle Riehen 2 nur noch von Montag – Freitag, von 13.30 – 18.00 geöffnet wird.

Zwei Massnahmen der Post-Manager müssen aber mit aller Deutlichkeit zurück gewiesen werden.
Die Poststelle soll weiterhin Ein- und Auszahlungen mit Bargeld annehmen. Der Zwang, eine Kreditkarte zu benutzen, ist für viele ältere Bewohner nicht annehmbar.

Stellen sie sich die kafkaeske Situation vor, sie können Briefpapier und Kuvert bei der Post mit Bargeld bezahlen, die dazu gehörigen Briefmarken müssen sie aber mit der Kredit- karte begleichen.
Die Aufhebung der Postfächer ist wohl die dümmste der vorgesehenen Massnahmen.

Da vermutlich nur wenige Postfachinhaber die Lust verspüren, ihre Post in Riehen 1 abzuholen, wird es zu einer grösseren Anzahl Hauszustellungen kommen. Was das mit Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit zu tun hat, würde ich mir gerne erklären lassen.

Ich erwarte vom Gemeinderat,
1. dass er sich dafür einsetzt, dass bei beiden Riehener Poststellen mit Bargeld bezahlt werden kann und
2. dass die Postfächer der Poststelle Riehen 2 erhalten bleiben.

Dieses Ergebnis sollte bis am 12. Juni 2013 bekannt sein, damit sich weitere Aktionen erübrigen.

Die PTT hatte früher ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Leider verspielen einige Post-Manager diesen Beliebtheitsbonus unnötigerweise mit eigensinnigen, kunden- unfreundlichen Massnahmen. Im Falle der Aufhebung der Postfachanlage unternehmen sie auch noch selbstschädigende Änderungen, weil Hauszustellungen bekanntlich teurer sind als die Bedienung durch Postfächer.

Wir hoffen, dass die Post-Manager sich an ihr eigenes gelbes Informationspapier halten und die vom Bundesrat verlangte Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit ernst nehmen und auch wirklich durchführen.

 

Peter A. Vogt 

Interpellation / 23.05.2013